Pflegerente
Die dritte und letzte Variante, in der sich eine Pflegezusatzversicherung abschließen lässt, ist die Pflegerente. Dabei handelt es sich um ein Modell, welches eine Kombination aus Sparvertrag und Versicherung darstellt. Bei einem großen Teil der Anbieter handelt es sich um Lebensversicherer, die ihren Kunden ein stabiles finanzielles Polster im Alter zu konstanten Beiträgen versprechen. Und das Beste ist der lebenslange Pflegeschutz. Die Höhe der monatlichen Prämienzahlungen richtet sich ganz nach den individuell abgesicherten Rentenzahlungen, hier gilt natürlich die Devise, wer später mehr von seinem Versicherer verlangt, muss natürlich erst einmal ordentlich einzahlen.
Und je nach Eintrittsalter und Gesundheitszustand können die Beiträge deutlich schwanken. Wer sich mit 50 für den Abschluss einer Pflegerente entschließt, kann im günstigsten Fall mit einem Beitrag von unter 20,- EUR rechnen. Das andere Ende der Beiträge liegt dagegen bei mehr als 100,- EUR. Und noch ein weiterer Nachteil ergibt sich aus der Entscheidung zur Pflegerente – sie leistet erst ab der Pflegestufe II. Sollten Betroffene als lediglich im Rahmen der ersten Stufe auf Hilfe angewiesen sein, gehen sie in diesem Zusammenhang leider leer aus. Abschließend muss festgehalten werden, dass sich die Entscheidung für eine der Varianten nur unter Berücksichtigung der individuellen Ansprüche und Bedürfnisse möglich ist. Vor der Unterschrift empfiehlt sich deshalb ein genauer Vergleich der Vor- und Nachteile von hier genannten Auswahlmöglichkeiten zur privaten Pflegezusatzversicherung.
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