Oldtimerversicherung

Alte Liebe rostet nicht und so mancher Kraftfahrzeugfan hat sich vor 20 oder 30 Jahren unsterblich verliebt – richtig, in ein Auto.

Beim Anblick mancher Classic-Cars kann man eine kleine Schwärmerei auch nicht verdenken. Und zugegeben, wer hat bei einer Shelby Cobra, einem Ford Mustang oder Opel GT nicht auch schon einmal feuchte Augen bekommen. Warum also im etwas reiferen und vor allem solventeren Alter sich nicht einfach einen Jugendtraum erfüllen und endlich in dem Fahrzeug Platz nehmen, das vor einigen Jahrzehnten die Phantasie angeregt hat. Beim Kauf eines Oldtimers sollte aber auch daran gedacht werden, diesen anzumelden. Schließlich schützt ein rüstiges Alter vor Kontrollen nicht. Und wer hier ohne Zulassung erwischt wird, muss sich auf ernste Konsequenzen gefasst machen.

Damit ein Oldtimer aber für den Straßenverkehr zugelassen werden kann, muss dieser wie jedes andere Fahrzeug über eine entsprechende Versicherung verfügen.

Spätestens hier tauchen aber erste Schwierigkeiten auf. Denn warum einen Pkw teuer versichern, den man selbst nur wenige Kilometer im Jahr zu Ausstellungen und Klassiker-Treffen bewegt? An den restlichen Tagen dient ein Oldtimer schließlich eher als Zierde in der heimischen Garage. Für genau diesen Fall haben Versicherungen einen speziellen Tarif eingeführt – die Oldtimerversicherung.

Auf den ersten Blick hat diese wenig mit anderen Zusatzversicherungen zu tun. Aber bei etwas genauerem Hinsehen taucht schließlich doch eine Gemeinsamkeit auf. Denn auch bei der Oldtimer-Versicherung ist in der Regel das Vorhandensein einer bestehenden KFZ-Versicherung Voraussetzung für den Abschluss.