Was ist beim Eintritt zu beachten?

Wer sich als Angestellter, Selbstständiger oder Freiberufler mit dem Gedanken trägt, eine private Krankentagegeldversicherung abzuschließen, sollte mehrere Dinge beachten. Zuerst spielt, wie bei jeder anderen privat abgeschlossenen Individualversicherung, natürlich das Alter eine grundlegende Rolle. Während ein heute dreißigjähriger Selbstständiger das Krankentagegeld in Höhe von 80,- EUR bereits für unter 20,- EUR pro Monat versichern kann, muss dieselbe Person, nur 15 Jahre älter, etwas tiefer ins Portemonnaie greifen. Für den Jahrgang 1963 ist ein Tagegeld von 80,- EUR ab der siebenten Krankheitswoche im Schnitt fast doppelt so teuer, nämlich rund 40,- EUR. Schon allein deshalb sollte man sich also frühzeitig für den Abschluss einer entsprechenden Zusatzversicherung entscheiden. Eine weitere Tatsache, die aber häufig unterschätzt wird, betrifft den ausgeübten Beruf. Eigentlich klar, denn bei Risikoberufen muss eine Versicherung eher damit rechnen, dass Leistungen in Anspruch genommen werden. Unser Versicherter aus dem ersten Beispiel muss mit 30 und einem Risikoberuf bereits mehr als 30,- EUR pro Monat für eine Zusatzversicherung auf den Tisch legen. An dieser Stelle ist deshalb die Versuchung sicher groß, das eine oder andere Detail im Lebenslauf wegzulassen. Für diesen Fall müssen die Betroffenen aber mit durchaus sehr ernsten Konsequenzen rechnen. Deckt eine Versicherung die Angabe falscher Informationen auf, kann für den betreffenden Fall die Übernahme der Kosten verweigert werden. Für den Versicherten heißt dass am Ende, trotz eingezahlter Beiträge leider leer auszugehen. Um den Schutz der Assekuranz nicht zu verlieren, ist ein wahrheitsgemäßes Beantworten der Gesundheitsfragen deshalb ratsam.

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