Tipps zum Abschluss einer Krankentagegeldversicherung
Finanzielle Einbußen im Krankheitsfall – was in einem Moment nur als vages Risiko am Horizont erscheint, kann sehr schnell zur realen Gefahr werden. Neben Selbstständigen und Freiberuflern, die an einer solchen Versicherung nicht vorbei kommen, lohnt sich der Abschluss aber auch für Angestellte. Leider ersetzen die gesetzlichen Krankenkassen nach dem Ende der Lohnfortzahlungen nur einen Teil des Nettoeinkommens, nämlich maximal 90%. Und wer hohe Zahlungsverpflichtungen zu bedienen hat, etwa aus einer Baufinanzierung oder laufenden Konsumdarlehen, kommt hier schnell in finanzielle Nöte. Aber auch durch eine andere Tatsache öffnen sich beim Krankengeld Lücken, denn der Tagessatz ist auf 84 Euro für jeden Versicherten begrenzt. Was also tun, wenn man 130 Euro als Arbeitnehmer verdient? Ganz klar, an dieser Stelle hilft nur die Krankentagegeldversicherung weiter. Und mithilfe einiger Tipps fällt die Suche nach einem passenden Tarif sicher etwas leichter, denn die einzelnen Gesellschaften bieten unterschiedlichste Modelle, die sich in der Vergangenheit als mehr oder weniger nützlich erwiesen haben. Punkt 1 betrifft die Höhe des Tagegelds. Hier sind kühle Rechner gefragt, schließlich ist die ausgezahlte Summe eine wesentliche Rechengröße, an welcher sich die Beitragshöhe bemisst. Und je niedriger das Tagegeld ist, umso weiter sinkt natürlich auch der Beitrag. Um ein passendes Verhältnis aus Beitrag und Leistung zu finden, müssen einfach die laufenden Kosten miteinander addiert werden. Hieraus ergibt sich der finanzielle Mindestbedarf, welchen das Krankentagegeld unbedingt decken sollte. Daneben lässt sich eine günstige monatliche Prämie aber noch auf andere Art und Weise erreichen. Ausschlaggebend für die Kosten einer Krankentagegeldversicherung ist auch der Zeitpunkt, zu dem die Versicherung mit den Zahlungen beginnen muss. Gerade Selbstständige können hier den Rotstift ansetzen. Wer in den ersten Wochen einer Krankheit von einem finanziellen Polster zehren kann, sollte diese Chance auch nutzen. Schließlich wird das Krankentagegeld vom ersten Tag an mit hohen Beiträgen erkauft.
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