Was ist beim Eintritt zu beachten?
Wer als Mitglied der GKV auf einen Aufenthalt im Krankenhaus angewiesen ist, wünscht sich sicher in die Reihen der Privatpatienten, denen ein bedeutend breiteres Leistungsspektrum offen steht. Und mit dem Abschluss einer entsprechenden Zusatzversicherung wird dieser Wunsch für eine beständig wachsende Zahl von Versicherten Realität. Vor der Unterschrift gilt es allerdings einige Punkte zu beachten, ohne die ein Schnäppchen schnell zur Kostenfalle wird.
Häufig wird die Tatsache unterschätzt, dass die Versicherungsgesellschaften Anträge ab einem gewissen Alter ablehnen. Aufgrund dieser Tatsache sollten sich Interessenten vorab über eventuelle Altersgrenzen informieren. Und noch an einer anderen Stelle kommt dem Geburtsdatum des Antragstellers eine besondere Bedeutung zu – bei der Beitragshöhe. Je später der Abschluss eines Vertrages erfolgt, umso höher fallen die monatlichen Prämien für eine Krankenhauszusatzversicherung aus.
Gerade bei der Behandlung komplizierter Erkrankungen trägt eine zusätzliche Versicherung mit privatärztlichem Leistungsniveau schnell Früchte. Als Blankoscheck sollte man die Krankenhauszusatzversicherung aber in keinem Fall betrachten, denn auch deren Leistungen sind nur begrenzt. Und wird der Bogen überspannt, kann es schnell teuer werden. Einen maximalen Schutz auch gegen seltene Krankheiten bieten nur Tarife, die auch Arzthonorare über die Limitierungen der Gebührenordnung hinaus tragen. Vor der Unterschrift gehören ein Blick in die Versicherungsbedingungen sowie ein Vergleich zwischen den einzelnen Tarifen unbedingt zum A und O.
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