Heilpraktikerversicherung
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Um die eigene Gesundheit zu erhalten, müssen Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung bekanntlich immer tiefer in die Tasche greifen. Schuld an dieser Entwicklung ist ein Gesundheitswesen, welches nicht den Patienten mit seinen Nöten und Bedürfnissen in den Mittelpunkt stellt, sondern jedes Jahr aufs Neue mit Kosten, Gebühren und Beiträgen ringt. Kein Wunder also, dass bei steigenden Prämien die Leistungen sinken und damit immer mehr Patienten zur Kasse gebeten werden. Neben Zahnersatz und Praxisgebühr erhalten die Versicherten inzwischen auch keine Leistungen mehr bezuschusst, die von einem Heilpraktiker ausgeführt werden. Und damit sind nicht nur Behandlungen gemeint, deren Nutzen in der Schulmedizin besonders umstritten ist. Auch fundierte Methoden, wie jene der Akkupunktur, gehören damit nicht mehr zu den allgemeinen Kassenleistungen. Damit wirkt die Politik im Gesundheitswesen ganz klar dem Wunsch vieler Patienten entgegen, einen Schritt in Richtung neuer Therapieverfahren und einem ganzheitlichen Ansatz für ihre Behandlung zu tun. Aber es gibt für alle, denen der Besuch bei einem Heilpraktiker am Herzen liegt, einen Ausweg. Durch den Abschluss einer entsprechenden Heilpraktikerversicherung besteht die Möglichkeit, wenigstens einen Teil der Leistungen über die Krankenversicherung erstattet zu bekommen. Neben den privaten Versicherungsgesellschaften dürfen seit 2005 auch gesetzliche Krankenkassen ihren Mitgliedern entsprechende Zusatztarife anbieten. Aufgrund dieser Tatsache ist die Zahl der Tarife natürlich gewachsen. Versicherten mit potenziellem Interesse an einer entsprechenden Zusatzversicherung fällt die Auswahl damit natürlich bedeutend schwerer. Die folgenden Tipps sollen deshalb dabei helfen, die Suche nach dem passenden Tarif zu erleichtern.