Leistungen der Brillenzusatzversicherung

Was kann die Brillenzusatzversicherung? Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenkasse sogar sehr viel, denn die Krankenkassen kommen bei Erwachsenen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, nur dann für eine Sehhilfe auf, wenn es sich um eine Behinderung handelt. Liegt die Sehschwäche zum Beispiel nur zwischen 1 und 2 Dioptrien, hat man als Versicherter schlechte Karten und muss die Kosten der neuen Brille aus dem eigenen Portemonnaie zahlen. Anders in der Brillenzusatzversicherung. An diesem Punkt allerdings anzunehmen, dass ab jetzt jedes Jahr eine neue Brille das Gesicht ziert, hat natürlich mit der Realität nicht viel zu tun.

Welche Leistungen die Zusatzversicherung am Ende wirklich übernimmt und wie hoch die Zuwendungen ausfallen, darüber entscheidet am Ende der gewählte Tarif. Und die Angebote der einzelnen Versicherer können sich an diesem Punkt beträchtlich unterscheiden. Wer also als Verbraucher einen Vertrag unterzeichnet, ohne dabei auch einmal nach rechts oder links zu schauen, wird sich schnell über verpasste Chancen ärgern. Ein weiterer Punkt, der sehr häufig unterschätzt wird, betrifft die Höhe der Zuwendungen aus einem Vertrag zur Brillenzusatzversicherung. Zu erwarten, dass ein neues Designergestell ohne Fragen nach dem Warum bezuschusst wird, offenbart eine gewisse Naivität. Vielmehr sollte jedem Versicherten bereits vor dem Lesen der Versicherungsbedingungen klar sein, dass die Brillenzusatzversicherung sich nur teilweise an den Kosten beteiligen wird.

Dieses Zuschusssystem basiert auf einem prozentualen Anteil. Letzterer wird in den meisten Fällen noch durch einen Höchstbetrag gedeckelt. Wo genau die Versicherung ihren Rotstift ansetzt, hängt natürlich stark vom gewählten Tarif ab – schließlich zielt auch die Arbeit einer Assekuranz auf einen höchstmöglichen Gewinn ab. Wer den Versicherungen ein Schnippchen schlagen will, kommt an einem Vergleich nicht vorbei.

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