Tipps zum Abschluss einer Auslandskrankenversicherung

Außerhalb Europas haben es deutsche Touristen mit der gesetzlichen Krankenversicherung nicht gerade leicht. Krankheiten oder Unfälle führen nicht selten dazu, dass nicht nur die Gesundheit leidet, sondern auch der eigene Geldbeutel. Um einer solchen Situation zuvor zukommen, schließen viele Verbraucher eine Auslandsreiseversicherung ab. Hier ein paar Tipps, auf was dabei besonders geachtet werden sollte.

Besonders wichtig ist die Dauer der Reise. Wer sich mehr als einmal pro Jahr nur wenige Wochen im Ausland aufhält, kann auf einen Jahresvertrag zurückgreifen. Dieser gilt für 12 Monate und verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr. Sobald eine gewisse Aufenthaltsdauer, in der Regel 4 Wochen, überschritten wird, müssen Einzelverträge abgeschlossen werden. Die Kosten richten sich hier in der Regel nach der Länge des Aufenthaltes.

Da im Notfall die schnelle Hilfe zählt, wird eine Hotline zum wichtigen Hilfsmittel, um schnell mit der Versicherung in Kontakt treten zu können. Leider sind einige Gesellschaften noch immer nicht soweit und haben keinen entsprechenden 24-h-Service eingeführt. Um als Familie gemeinsam in Urlaub fahren zu können, ist der Abschluss mehrerer getrennter Versicherungen relativ unpraktikabel. Wer den nächsten Familienurlaub aber trotzdem nicht ohne ausreichende Sicherheit antreten will, sollte sich um einen Familientarif bemühen, der unterm Strich sogar noch günstiger ist, als separate Verträge. Und der Rotstift lässt sich noch an einer ganz anderen Stelle ansetzen. Viele Versicherungen sind bereit, mit ihren Kunden über eine Selbstbeteiligung zu verhandeln. Dadurch werden zwar im Ernstfall einige Euro für die Behandlung fällig, aber gleichzeitig schrumpfen auch die Prämien für den Rund-um-Schutz im Ausland.

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